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Ressourcenschutz in der Umweltprüfung

Gegenstand des F+E-Vorhabens ist es, dem im Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) im Handlungsansatz 18 enthaltenen Prüfauftrag einer verstärkten Integration des Ressourcenschutzgedankens für die Umweltprüfung (Umweltverträglichkeitsprüfung und Strategische Umweltprüfung) nachzugehen. Laut ProgRess könnte eine Konkretisierung, Fortentwicklung und Ergänzung der vorhandenen Bestimmungen und Instrumente dazu beitragen, den Gedanken der Ressourceneffizienz breiter zu verankern und in der Umsetzung Ressourcen effizienter zu nutzen und Rohstoffe sparsamer einzusetzen.

 

Aufgabenstellung

Forschungsgegenstand ist die Klärung, wie der ressourcenschutzbezogene Ansatz im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) gestärkt werden kann, insbesondere ob es der Aufnahme eines Schutzgutes „natürliche Ressourcen“ (oder einer ähnlichen Formulierung) in das UVPG bedarf und wie eine verstärkte Prüfung von Ressourcenschutzaspekten in der UVP/SUP in der Praxis der Umweltprüfungen methodisch auszusehen hätte.

 

Leistungsbeschreibung

 

In einem ersten Arbeitsschritt wurde im Rahmen einer Literaturrecherche und Fallstudienauswertung untersucht, welche Aspekte der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen in bisherigen Verfahren und in welcher Form bisher bereits berücksichtigt werden. Darauf aufbauend wurde der Status-quo der Berücksichtigung spezifischer Aspekte des Ressourcenschutzes bei Ermittlung, Beschreibung und Bewertung im Hinblick auf aktuelle Schutzgüter dargestellt und untersucht, welche Aspekte aus der Perspektive eines weiten Ressourcenbegriffs eventuell noch nicht durch die im UVPG genannten Schutzgüter abgedeckt werden.

Der zweite Arbeitsschritt beinhaltete ressourcenschutzbezogene methodische Überlegungen zur Ermittlung, Beschreibung und Bewertung von Umweltauswirkungen auf die aktuellen Schutzgüter des UVPG. Ausgehend von einer Schwerpunktsetzung bezüglich relevanter Schutzgüter, Ressourcen, Materialien und Stoffe wurden gängige und neue methodische Ansätze zusammengestellt und analysiert und geeignete Indikatoren/Parameter zur Darstellung der Inanspruchnahme und des Verbrauchs natürlicher Ressourcen identifiziert.

Im letzten Arbeitsschritt wurde unter der Annahme, dass ein neues Schutzgut "Sonstige natürliche Ressourcen" erforderlich ist, die Kontur dieses Schutzgutes skizziert, konzeptionelle Überlegungen für eine mögliche Prüfmethodik angestellt sowie dafür erforderliche Vorarbeiten identifiziert.

 

Links:

Artikel zum Projekt im UVP-report 28 (3+4) 2014

Überblick zum Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)

 

 

 

Auftraggeber

Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau

Bearbeitungszeitraum 2012 - 2016
Untersuchungsraum Deutschland
Auftragnehmer ifuplan, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

   

 

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