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Strategische Umweltprüfung SUP

Strategische Umweltprüfung (SUP)

Die Strategischen Umweltprüfung (SUP) durchleuchtet bereits lange vor der Entscheidung über konkrete Einzelprojekte Strategien und Planungen hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit. Daher wird die Strategische Umweltprüfung (SUP) bei wichtigen umweltbedeutsamen Planungsverfahren durchgeführt, z.B. bei

  • der Bundesverkehrswegeplanung,
  • der Raumordnungs- und Bauleitplanung oder
  • bei Planungen im Bereich der Wasser- und Abfallwirtschaft, der Luftreinhaltung und des Lärmschutzes.

Die Strategische Umweltprüfung (SUP) setzt somit früher an als die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Während die UVP erst bei der Zulassung umwelterheblicher Vorhaben zum Einsatz kommt, wird die SUP bereits auf der Planungsebene durchgeführt, weil wichtige umweltbedeutsame Weichenstellungen oft bereits im Rahmen vorlaufender Pläne und Programme getroffen werden.
Wegen des engen Sachzusammenhangs mit der UVP ist auch die SUP im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) geregelt.

 

Umweltbericht als zentrales Element der strategischen Umweltprüfung

Zentrales Element der SUP ist der Umweltbericht. In ihm werden die zu erwartenden Umweltauswirkungen des Plans oder Programms, sowie vernünftige Planungsalternativen beschrieben und bewertet. Wie bei der UVP sind auch hier Behörden und Öffentlichkeit zu beteiligen.

Unsere Leistungen umfassen alle gutachterlichen Schritte der Strategischen Umweltprüfung (SUP):

  • Feststellung der SUP-Pflicht nach §§ 14a bis 14d UVPG
  • Unterstützung im „Scoping"-Verfahren zur Festlegung des Untersuchungsrahmens nach § 14f UVPG
  • Erarbeitung der Inhalte des Umweltberichts nach § 14g UVPG
  • Fachliche Begleitung der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung nach §§ 14h bis 14k UVPG

 

Informieren Sie sich über Projekte von ifuplan im Kompetenzfeld Umweltfolgenabschätzung

Aktuelles

Zwei neue Publikationen zu Ökosystemleistungen

Im Rahmen des ÖSKKIP-Projektes sind zwei neue Publikationen erschienen: Zum Ökosystemleistungsansatz in Planungsprozessen und zum Ökosystemleistungsansatz in der Landschaftsplanung.

Zu den Publikationen

ifuplan auf der SURE 2020

ifuplan trägt zur Third World Conference of the Society for Urban Ecology 2020 im Rahmen der Session "Success factors for implementing the ecosystem services concept in urban land-use planning" bei.

Zur SURE2020

Umsetzungsmaßnahmen im Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaft"

Im Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaften" haben im Projektgebiet im Raum Haag i.Obb. und Wasserburg a. Inn erste Umsetzungsmaßnahmen mit Grundbesitzern und Ehrenamtlichen begonnen.

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Erfolgreiche Zertifizierung nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) Version 4.2

Zum Ende des Jahres 2019 unterzogen wir uns erfolgreich der Zertifizierungsprüfung nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL). ifuplan erfüllt damit die Kriterien der Stufe 3 nach SCL SAQ+.

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Viel Input für die Innenentwicklung Mettens

Im Rahmen einer Sitzung des Marktgemeinderates von Metten stellte ifuplan zum Jahresbeginnn die Ergebnisse des Vitalitäts-Checks und der Erfassung und planerischen Einordnung der Innenentwicklungspotenziale vor.

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Auftaktveranstaltung zu dem Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaft"

Gemeinsam mit den unteren Naturschutzbehörden sowie den Landschaftspflegeverbänden der Landkreise Mühldorf und Rosenheim, lädt ifuplan zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Schätze der Eiszeitlandschaft“ ein.

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25 Jahre Expertise in Umweltplanung und Raumentwicklung

Am 27.9.2019 feierte das Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung sein 25jähriges Bestehen.

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Vortrag „Natura 2000 und Ökosystemleistungen – ein Perspektivenwechsel?“

von Stefan Marzelli auf dem deutschlandweiten Fachsymposium „LIFE living Natura 2000: Natura 2000 in Deutschland“ an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen am 17.9.2019.

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International Mountain Conference an der Universität Innsbruck

Vom 8. bis 12. September 2019 fand an der Universität Innsbruck die International Mountain Conference statt.

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Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaft" gestartet

Das Landratsamt Mühldorf hat ifuplan mit dem Projektmanagement des BayernNetzNatur-Projekts „Schätze der Eiszeitlandschaft“ beauftragt.

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AgriGo4Cities-Projektvideo vom Donauraumprogramm prämiert

Das Projektvideo des AgriGo4Cities-Projektes wurde beim Video-Wettbewerb des INTERREG-Donauraumprogramms mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

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Planfeststellungsbeschluss Hochwasserschutz Senden

Das Landratsamt Neu-Ulm hat mit Bescheid vom 16.04.2019 den Plan des Freistaates Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth für den Hochwasserschutz der Sendener Stadtteile Freudenegg und Ay festgestellt.

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UBA-Forschungsvorhaben "Umweltorientierte Verkehrspolitik" gestartet

ifuplan ist in Zusammenarbeit mit der Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig vom Umweltbundesamt mit der Bearbeitung des Forschungsvorhabens "Erfolgsfaktoren und Hemmnisse einer umweltorientierten Verkehrspolitik beauftragt worden".

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Schulung zur Flächenmanagement-Datenbank für Gemeindeverwaltungen in der ILE Passauer Oberland

Am 27. März 2019 wurde von ifuplan im Nachgang zur Durchführung des Vitalitäts-Checks für die Gemeinden der ILE Passauer Oberland eine Schulung zur Flächenmanagement-Datenbank (FMD) durchgeführt.

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Abschlusskonferenz von AgriGo4Cities "Partizipative urbane Landwirtschaft für inklusive Städte"

Am 19. März 2019 fand in Budapest die Schlusskonferenz des AgriGo4Cities statt. Bei der Konferenz wurden die Projektergebnisse vorgestellt. Sie sollen dazu anregen, die verschiedenen Formen der urbanen Landwirtschaft als Ansatz zu begreifen, marginalisierte Gruppen in die Stadtentwicklung einzubeziehen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

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Stefan Marzelli in ARL Arbeitskreis berufen

Die Akademie für Raumforschung (ARL) hat Stefan Marzelli, ifuplan in den neu gegründeten Arbeitskreis „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ berufen.

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