ifuplan umweltplanung raumgestaltung logo klein

Umsetzung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention. Beratung des Bundesverkehrsministeriums in der Arbeitsgruppe Verkehr der Alpenkonvention

 

Aufgabenstellung

Eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung im Alpenraum ist ein wesentliches Anliegen der Alpenkonvention. Daher werden politische Zielsetzungen zum Verkehr in den Aussagen der Rahmenkonvention und ebenso in einem eigenen Verkehrsprotokoll formuliert.
Bereits seit 2009 unterstützt die Arbeitsgemeinschaft aus ifuplan, Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung in München und dem Logistik Kompetenz Zentrum Prien GmbH (LKZ) das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bei dessen Aufgaben im Rahmen der Alpenkonvention. Die Federführung des Vorhabens lag bei ifuplan. Mit Abschluss des deutschen Vorsitzes in der Alpenkonvention im Herbst 2016 hat auch die Arbeitsgruppe Verkehr der Alpenkonvention (Working Group Transport) neue Ergebnisse vorgelegt, die entsprechend dem Mandat der Arbeitsgruppe Verkehr nach der Alpenkonferenz 2014 in Turin drei Themenblöcke umfasst:

 

Umsetzung des Protokolls Verkehr der Alpenkonvention

Die Arbeiten umfassten vorbereitende Arbeiten zur Erstellung eines Referenzdokumentes zu Angebot und Nutzung von Verkehrsinfrastrukturen (Artikel 15 des Verkehrsprotokolls), Untersuchungen zur Umsetzung des Verursacherprinzips für Kosten im Straßengüterverkehr.
So wurde die Sammlung von Gute-Praxis-Beispielen zur Mobilität in peripheren Räumen und für die innerstädtische Logistik in Form einer Datenbank aufbereitet, die von interessierten Nutzern heruntergeladen werden kann.
In den letzten beiden Jahren befasste sich die Arbeitsgruppe darüber hinaus u.a. mit den Fragen der Kostenwahrheit des Güterverkehrs in den Alpen. Dazu wurde untersucht ob die im Zuge der europäischen Regelung erhobenen Mautkosten die tatsächlichen externen Kosten des Güterverkehrs, insbesondere in den Berggebieten, abdecken. Es wurde festgestellt, dass durch die derzeit die erhobenen Mautgebühren die tatsächlich verursachten Kosten nur teilweise abgebildet werden. Die europäische Mautregelung erfüllt damit die Anforderungen der Alpenkonvention in Artikel 14 des Verkehrsprotokolls nur unvollständig.

 

Aktivitäten im Bereich der Makroregionalen Strategie für die Alpen (EUSALP)

Im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention entschloss sich das BMVI, einen neuen Impuls zur Umsetzung des Protokolls „Raumplanung und nachhaltige Entwicklung" zu setzen. Dazu wurde eine ad-hoc-Expertengruppe eingerichtet, zu der Vertreter der für Raumplanung zuständigen Experten aus den nationalen Ministerien aller Alpenländer eingeladen waren sowie eine Stakeholder-Konferenz in München ausgerichtet. Zur Öffentlichkeitsarbeit hat das BMVI eine Wanderausstellung zum Thema "Alpenraum der Zukunft"erstellt, die von Staatssekretär Bomba im Rahmen der Alpenwoche 2016 in Grassau der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. ifuplan unterstützte das BMVI inhaltlich bei diesen Beiträgen.

 

Leistungen

  • Unterstützung bei Sitzungen der Arbeitsgruppe Verkehr und der ad-hoc-Expertengruppe
  • Inhaltliche Vorbereitung und Dokumentation der Stakeholder-Konferenz

 

Links

 

 

Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Bearbeitungszeitraum 2015-2016
Untersuchungsraum Deutsches Alpenkonventionsgebiet
Auftragnehmer ifuplan / LKZ Prien GmbH

   

 

Übersicht Projekte Raum- und Umweltinformation                                                      Übersicht Projekte Verkehr und Mobilität

Aktuelles

Zwei neue Publikationen zu Ökosystemleistungen

Im Rahmen des ÖSKKIP-Projektes sind zwei neue Publikationen erschienen: Zum Ökosystemleistungsansatz in Planungsprozessen und zum Ökosystemleistungsansatz in der Landschaftsplanung.

Zu den Publikationen

ifuplan auf der SURE 2020

ifuplan trägt zur Third World Conference of the Society for Urban Ecology 2020 im Rahmen der Session "Success factors for implementing the ecosystem services concept in urban land-use planning" bei.

Zur SURE2020

Umsetzungsmaßnahmen im Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaft"

Im Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaften" haben im Projektgebiet im Raum Haag i.Obb. und Wasserburg a. Inn erste Umsetzungsmaßnahmen mit Grundbesitzern und Ehrenamtlichen begonnen.

Lesen Sie mehr

Erfolgreiche Zertifizierung nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) Version 4.2

Zum Ende des Jahres 2019 unterzogen wir uns erfolgreich der Zertifizierungsprüfung nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL). ifuplan erfüllt damit die Kriterien der Stufe 3 nach SCL SAQ+.

Lesen Sie mehr

Viel Input für die Innenentwicklung Mettens

Im Rahmen einer Sitzung des Marktgemeinderates von Metten stellte ifuplan zum Jahresbeginnn die Ergebnisse des Vitalitäts-Checks und der Erfassung und planerischen Einordnung der Innenentwicklungspotenziale vor.

Lesen Sie mehr

Auftaktveranstaltung zu dem Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaft"

Gemeinsam mit den unteren Naturschutzbehörden sowie den Landschaftspflegeverbänden der Landkreise Mühldorf und Rosenheim, lädt ifuplan zur Auftaktveranstaltung des Projekts „Schätze der Eiszeitlandschaft“ ein.

Lesen Sie mehr

25 Jahre Expertise in Umweltplanung und Raumentwicklung

Am 27.9.2019 feierte das Institut für Umweltplanung und Raumentwicklung sein 25jähriges Bestehen.

Lesen Sie mehr

Vortrag „Natura 2000 und Ökosystemleistungen – ein Perspektivenwechsel?“

von Stefan Marzelli auf dem deutschlandweiten Fachsymposium „LIFE living Natura 2000: Natura 2000 in Deutschland“ an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen am 17.9.2019.

Lesen Sie mehr

International Mountain Conference an der Universität Innsbruck

Vom 8. bis 12. September 2019 fand an der Universität Innsbruck die International Mountain Conference statt.

Lesen Sie mehr

Projekt "Schätze der Eiszeitlandschaft" gestartet

Das Landratsamt Mühldorf hat ifuplan mit dem Projektmanagement des BayernNetzNatur-Projekts „Schätze der Eiszeitlandschaft“ beauftragt.

Lesen Sie mehr

AgriGo4Cities-Projektvideo vom Donauraumprogramm prämiert

Das Projektvideo des AgriGo4Cities-Projektes wurde beim Video-Wettbewerb des INTERREG-Donauraumprogramms mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Lesen Sie mehr

Planfeststellungsbeschluss Hochwasserschutz Senden

Das Landratsamt Neu-Ulm hat mit Bescheid vom 16.04.2019 den Plan des Freistaates Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth für den Hochwasserschutz der Sendener Stadtteile Freudenegg und Ay festgestellt.

Lesen Sie mehr

UBA-Forschungsvorhaben "Umweltorientierte Verkehrspolitik" gestartet

ifuplan ist in Zusammenarbeit mit der Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig vom Umweltbundesamt mit der Bearbeitung des Forschungsvorhabens "Erfolgsfaktoren und Hemmnisse einer umweltorientierten Verkehrspolitik beauftragt worden".

Lesen Sie mehr

Schulung zur Flächenmanagement-Datenbank für Gemeindeverwaltungen in der ILE Passauer Oberland

Am 27. März 2019 wurde von ifuplan im Nachgang zur Durchführung des Vitalitäts-Checks für die Gemeinden der ILE Passauer Oberland eine Schulung zur Flächenmanagement-Datenbank (FMD) durchgeführt.

Lesen Sie mehr

Abschlusskonferenz von AgriGo4Cities "Partizipative urbane Landwirtschaft für inklusive Städte"

Am 19. März 2019 fand in Budapest die Schlusskonferenz des AgriGo4Cities statt. Bei der Konferenz wurden die Projektergebnisse vorgestellt. Sie sollen dazu anregen, die verschiedenen Formen der urbanen Landwirtschaft als Ansatz zu begreifen, marginalisierte Gruppen in die Stadtentwicklung einzubeziehen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

Lesen Sie mehr

Stefan Marzelli in ARL Arbeitskreis berufen

Die Akademie für Raumforschung (ARL) hat Stefan Marzelli, ifuplan in den neu gegründeten Arbeitskreis „Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung“ berufen.

Lesen Sie mehr