ifuplan hat im Rahmen des Forschungsprojektes „Forest EcoValue“ an einem Artikel mitgewirkt, der in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift LandInForm (4/2025) erschienen ist.
Der Beitrag gibt Einblicke in neue Wege, den Wert von Wäldern jenseits rein wirtschaftlicher Betrachtungen zu erfassen – insbesondere aus Sicht der Waldbesitzenden. Wälder erbringen ein breites Spektrum an Ökosystemleistungen – von der Bereitstellung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen über Klimaschutz- und Klimaanpassungsleistungen bis hin zu Erholung, Landschaftsbild und Biodiversität. Viele dieser Leistungen sind für Kommunen, Regionen und Waldbesitzende von hoher Bedeutung, werden in Entwicklungsstrategien und Entscheidungsprozessen jedoch bislang nur unzureichend berücksichtigt, weil sie schwer zu quantifizieren sind oder nicht in klassischen Wirtschaftsstatistiken auftauchen.
Um dieses Themenfeld praxisnah zu bearbeiten, setzt Forest EcoValue auf den Ansatz des Living Lab – also auf eine enge Zusammenarbeit von Forschung, Praxis und regionalen Akteuren. Waldbesitzende spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie bringen ihre Perspektiven und Erfahrungen direkt in die Forschung ein und erproben gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Ansätze, um den Wert ihrer Wälder und deren Leistungen besser zu verstehen. So entsteht ein praxisorientierter Austauschraum, in dem wissenschaftliche Methoden mit regionalem Wissen verbunden werden.
Der Artikel in LandInForm beschreibt, wie dieser kollaborative Ansatz in der Praxis funktioniert und welche Chancen sich daraus für eine nachhaltigere Waldbewirtschaftung ergeben. Zugleich stellt er das Projekt Forest EcoValue als Beispiel dafür vor, wie Forschung und Praxis gemeinsam Wege finden können, die gesellschaftliche Bedeutung des Waldes stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Die Ausgabe von LandInForm mit dem Artikel zu „Forest EcoValue“ steht online zur Verfügung und kann kostenfrei heruntergeladen werden:
Link zur Ausgabe LandInForm 4/2025


