Bei dem Neubauvorhaben „Energiewende-Leitung ChemDelta“ handelt es sich um eine geplante 380-kV- Höchstspannungs-Freileitungsverbindung zwischen den neu zu errichtenden Umspannwerken Burghausen (Landkreis Altötting) und Simbach II (Landkreis Rottal-Inn) in Südostbayern.
Im Auftrag der Vorhabenträgerin TenneT TSO GmbH erstellte ifuplan in Zusammenarbeit mit der BERNARD Gruppe Holding ZT GmbH die Unterlagen zur Raumverträglichkeitsprüfung. In den Unterlagen wurden die Verfahrensgegenstände (Trassenkorridore und UW-Standorträume inklusive Leitungseinführung und Leitungseinführung von Fremdleitungen) hinsichtlich Auswirkungen auf Raum und Umwelt untersucht. Nach der Vollständigkeitsprüfung durch die verfahrensführende Behörde, die Regierung von Oberbayern, wurden von ifuplan unter anderem folgende Unterlagen zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens übergeben:
- Erläuterungsbericht mit integrierter Studie zur Raum- und Umweltverträglichkeit
- Artenschutzrechtliche Ersteinschätzung
- Natura 2000-Vorprüfung
Die Unterlagen zur Raumverträglichkeitsprüfung wurden am 20. Mai 2026 von der Regierung von Oberbayern veröffentlicht und sind unter diesem Link einsehbar.
Die Regierung von Oberbayern überprüft im nächsten Schritt das Vorhaben auf seine Raumverträglichkeit und gibt in diesem Rahmen der Öffentlichkeit und den öffentlichen Stellen bis zum 1. Juli 2026 die Möglichkeit zur Stellungnahme.
Weitere Informationen zur Energiewende-Leitung Chemdelta sind auf der Internetseite der Vorhabensträgerin abrufbar.
Die Abbildung zeigt die Prüfbereiche der Raumverträglichkeitsprüfung zur Energiewende-Leitung Chemdelta.


