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Raumordnungsverfahren „Flutpolder Wörthhof“ abgeschlossen

An der Donau, im östlichen Gebiet des Landkreises Regensburg, plant der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt (WWA) Regensburg, die Errichtung eines gesteuerten Flutpolders mit einem Rückhaltevolumen von ca. 30 Mio. m³. Dies entspricht etwa dem Inhalt von 12.000 Schwimmbecken, die der olympischen Norm entsprechen (50x25x2 m).

Der Flutpolder Wörthhof ist Teil einer Reihe von Flutpoldern an der Donau, die dazu dienen, bei sehr großen Hochwasserereignissen den Wasserstand durch gezieltes Fluten zu senken. Damit wird das Schadensrisiko in niedriger liegenden Gebieten verringert.

In dem am 11.01.2023 eingeleiteten Raumordnungsverfahren (ROV) überprüfte die Regierung der  Oberpfalz als Höhere Landesplanungsbehörde den Flutpolder auf seine Raumverträglichkeit, da es sich um ein überörtlich raumbedeutsames Vorhaben handelt. Im Auftrag das WWA Regensburg erstellte ifuplan für das ROV die umwelt- und naturschutzfachlichen Unterlagen. In der landesplanerischen Beurteilung vom 09.04.2024 stellte die Regierung der Oberpfalz fest, dass der Flutpolder Wörthhof – bei Beachtung von 38 Maßgaben (u.a. zur Siedlungsstruktur, zur Land- und Wasserwirtschaft, zu Natur und Landschaft) – raumverträglich ist.

Damit können in einem nachfolgenden Verfahren die Planungen verfeinert werden, um eine Genehmigung zum Bau und Betrieb des Flutpolders zu erhalten.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Oberpfalz.

 SOL 20231211 Erdkabel

 Donau südlich von Wörthhof (© ifuplan)